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Gras-Spur, 1982 in der Gruppe Figur + Raum, Prof. Bernd Berner, Foto H.J.Riedl

(engl.text below)

Seit 2012 freischaffender Künstler, intensive künstlerische Auseinandersetzung mit Licht,
Skulptur und Material – insbesondere mit Aluminium, Acryl (Epoxidharzguss), Thermofolien und Spiegel.

Licht ist Information. Es verändert oder widerspricht, vervielfältigt oder bekräftigt die Aussage und Bedeutung des einzelnen oder der einbezogenen Objekte und Themen.

Nach anfänglich starken Bezügen zu beweglichen, geometrischen Formen und deren Veränderbarkeit/
Auflösung ihrer ursprünglichen Aussage und Gestalt durch die Bewegung – (www.earlylight.de)
– und sich das hierdurch spielerisch verändernde Licht, wurde immer mehr das Erkennen, die Transformation und die vermutliche Entwicklung zu den Kernthemen.

Über das Erkennen: Das Verborgene sichtbar machen – oder das Offensichtliche verdecken. 
 
Auf der Suche des Unsichtbaren das Sichtbare fragmentieren, das Gewohnte – die Form, die Farbe/das Licht, das Material – aus dem Zusammenhang lösen, übersteigern, verfremden, duplizieren und/oder zu neuen Formen und Zusammenhängen kombinieren.
 
Hierbei geht es immer um die sich verändernde Wahrnehmung, die Bestimmung und das Präzisieren der eigenen Position und Sichtweise (des Betrachters) im Verhältnis zum jeweiligen Thema und Objekt:
Abstrakt im virtuellen oder vermeintlich realen Raum oder der eigene Standpunkt innerhalb der gesellschaftlichen Situation und deren komplexen Zusammenhängen.
Die Arbeiten entstehen wie bereits in meiner Kindheit: Ich zerlege und setze neu zusammen, stelle und baue die Dinge und Erlebnisse nach, um sie so zu überdenken und zu verstehen. Die Abstraktion, die analoge oder auch digitale Bestandsaufnahme und auch die damit einhergehende Gestaltung des Objektes entwickelt in der Arbeit daran ein Eigenleben und führt so neben dem Erfassen und Verstehen des Objektes und des Themas zu den versteckten Informationen, Aussagen und Bedeutungen – und somit zu eigenständigen Skulpturen.
Since 2012 freelance artist, intensive artistic exploration of light, Sculpture and material – especially with aluminum, acrylic (epoxy resin casting) and mirror.

Light is information. It changes or contradicts, duplicates or reinforces the statement and meaning of the individual or included objects and themes.

After initially strong references to movable, geometric forms and their changeability/
dissolution of their original statement and shape through movement – (www.earlylight.de)
– and the hereby playfully changing light, more and more the recognition, the transformation and the presumed development became the core themes.

About recognition: Making the hidden visible – or concealing the obvious.

In search of the invisible, fragmenting the visible, detaching the familiar – the form, the colour/light, the material – from its context, exaggerating, alienating, duplicating and/or combining into new forms and contexts.

This is always about changing perception, determining and specifying one’s own position and point of view (of the viewer) in relation to the respective subject and object:
Abstract in virtual or supposedly real space or one’s own standpoint within the social situation and its complex contexts.
The works are created as they were in my childhood: I disassemble and reassemble, reconstruct and rebuild things and experiences in order to rethink and understand them. The abstraction, the analogue or also digital inventory and also the accompanying design of the object develops a life of its own in the work on it and thus, in addition to grasping and understanding the object and the theme, leads to the hidden information, statements and meanings – and thus to independent sculptures.

Projektionen, Fotoserie 1983

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Joachim Ramin (*1963) Pforzheim, Baden-Württemberg

Mitglied in der Künstlergruppe Figur und Raum bei Prof. Bernd Berner (1981-1983)
Arbeiten und Experimente mit Licht, Raum und Spiegeln.

Studium der Architektur (1983-1989) in der Meisterklasse Professor Wilhelm Holzbauer
an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.
Neben den Entwürfen zu Gebäuden und der Stadtplanung entstehen Skulpturen, Raumobjekte
und Arbeiten mit Licht.

Weitere Arbeiten in den Werkstätten für Bildhauerei, Metallgestaltung und der Meisterklasse für Keramik Prof. Matteo Thun.

Freischaffender Architekt (1990-1992), Architekturbüro Ramin (1992-1999)
Architekturbüro Hüffer.Ramin gemeinsam mit Ursula Hüffer (1999-2010)
Arbeiten in allen Bereichen der Architektur, Innenarchitektur und Lichtplanung.

7 Todsünden, 2012, Acryl, Stahlspäne

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ausstellungen / exhibitions

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